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Neuer Blog

Hey Leute!

 

Ich dachte mir, ich mache einen neuen Blog auf, in denen ich viele Gedanken über das Leben schreibe. Also Einstellungen zum Leben usw.. und ich fange jetzt mit dem ersten Thema an, und zwar:

 

Erwartungen:

 

Eines der größten Fehler, die man machen kann, ist es, Erwartungen gegenüber anderen Dingen/Menschen zu haben. Darunter verstehe ich z.B. Bedingungen aufzustellen, wann man weshalb eine Person mag oder dergleichen.

 

Mit den Erwartungen macht man sich erst recht unglücklich, jedoch sollten sie (so dachte ich immer) einen eher vor schlechten Dingen schützen. Man bleibt in seiner eigenen Realität, verschanzt sich immer mehr, wenn man immer nur mit den Menschen zusammen Zeit verbringt, die einem passen. Dabei ist es ja die Kunst, Menschen - egal wie sie sind - zu akzeptieren und zu respektieren. Wie es in der Bibel steht: "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst"

 

Natürlich ist es nicht einfach, sich nicht von den "schlechten Menschen", damit meine ich hinterlistige Menschen z.B., nerven zu lassen oder sie zu respektieren, doch das gehört zum Zusammenleben. Im Grunde genommen, haben wir immer die Angst, verletzt zu werden, weshalb man andere Menschen nicht näher an sich ranlässt.. Ich war so, habe mich immer mehr zurückgezogen, nur um mich zu schützen, dabei habe ich mir damit wehgetan, weil ich mit angezogener Handbremse gelebt habe.

Selbstverständlich kann man nicht jeden Menschen total gern haben, aber man sollte versuchen, das Positive in einer Person immer wieder zu suchen, denn jeder hat einen guten Kern in sich, den man entdecken kann - wenn man will. Jedoch haben wir unsere eigenen Bilder gemacht, schon von dem ersten Augenblick an, von dem wir die Person gesehen haben und schon sie als "nett" oder "doof" eingestuft haben, nur wegen der Erwartungen, Ansprüchen und Vorurteilen. Man kapselt sich damit immer mehr von der Umwelt ab, lebt in den eigenen Mustern und bemerkt nicht mal, dass man eigentlich alles falsch macht.

 

18.10.08 21:17


Identität

Zuerst einmal die Frage: Woher kommt das Wort "Identität"?

 

Identität etymologische Herkunft: Idem (lat.) = derselbe sein

Was sagt die Psychologie zu dem Begriff?

Die als Selbst erlebte Einheit einer Person. Mitte, Kern der Person.

 

Wichtig für die Identität sind die von Erik H. Erikson erforschten 6 Stadien.

 

1.Stadium:

 Säuglingsalter: "Ich bin, was ich bekomme" (Alter: 1)

Orale Phase: Grundhaltung: Rezeptivität. Aufnahme von Nahrung und Liebe. Qualität der Mutter-Kind-Symbiose sehr wichtig!! z.B. für Intelligenzentwicklung

 

2. Stadium:

Kleinkindalter: Ich bin das, was ich will. (2-3)

Anale Phase: Reinigkeitserziehung! Das Kind erkennt den eigenen Wille/Symbiose

Bei einer guten, ausgewogenen Erziehung entsteht bei dem Kind Autonomie

 

3.Stadium:

Spielalter: Ich bin, was ich selbst mache/erkunde (4-6)

Kind: Zuwendung zur Welt, zu Mitmenschen. Kindergartenalter/Fragealter "kann selber machen"

Wichtig für Erziehung: Eingehen auf Fragen, Einräumen

 

4.Stadium

Schulalter: Ich bin, was ich tue und lerne (7-13)

Kind: Freunde an Aktivität, Produktivität, großer Einsatzfleiß

Dafür: Anerkennung u. Beachtung

 

5.Stadium:

Adoleszenz (14-18): Moratorium (Schwebezustand, Unsicherheit), Identitätskrise (labiler Zustand, wichtig: Lernen Entscheidungen zu treffen), körperiche/geistige Entwicklung daraus folgt die Ablösung vom Elternhaus. 

Wichtig für Eltern : Freiräume schaffen, Orientierung, Grenzen setzen

 

6. Stadium

Frühes Erwachsenenalter (18-25) :

Eingehen verlässlicher Beziehungen/Bindungen

Wichtig: Balance zwischen Nähe und Distanz

 

Diese Stadien sollen laut Erikson alle Menschen durchleben. Dabei kann allerdings einiges schief gehen. Man kann an einer Ich-Diffusion leiden, was bedeutet, dass man kein Selbstvertrauen hat, nicht weiß, wer man ist und was man in Zukunft machen soll.

Man sollte lernen, sich selbst zu schätzen, sich selbst treu zu bleiben, dann kann man das Ich auch richtig ausleben.  

26.10.08 13:22





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